Achtung: Orkanwarnung für Donnerstag
<< Ein gewaltiger Sturm hat vom Nordatlantik Kurs auf Deutschland genommen. Das Orkantief "Kyrill" werde am Donnerstag mit voller Wucht auf die Nordseeküste treffen und anschließend Richtung Südosten das Land überqueren, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.>>
<< Sein Sturmfeld erfasst am Donnerstag und in der Nacht zum
Freitag den Landkreis. Dabei treten schwere Sturmböen der
Stärke 10, sehr wahrscheinlich auch orkanartige Böen der Stärke
11 auf. Im Bergland sind verbreitet auch Orkanböen der Stärke
12 zu erwarten. Eine Unwettervorwarnung wurde bereits ausgegeben.
Dabei regnet es verbreitet, gebietsweise auch länger andauernd
und ergiebig, so dass auch hierzu die vorgegebenen
Warnschwellen überschritten werden. So sind dann von Mittwoch
abend bis in die Nacht zu Freitag Regenmengen zwischen 25 und
40, an den Südwest- und Westseiten der Gebirge auch bis zu 50
Liter/Quadratmeter möglich. >>
Es wird ganz Deutschland - vor allem allerdings die Nordküste - mit Orkanböen bis zu 200 km/h treffen, man sollte jetzt schon vorbereitet sein. Auch in den Niederungen - also auch unser Landkreis - sind Orkanböen mit Geschwindigkeiten über 120 km/h nicht ausgeschlossen. Es wird vielerorts zu Sturmschäden etc. kommen. Sicherheitshalber sollten am Donnerstag Abend PKWs nicht bei Bäumen, Baugerüsten oder Strommasten geparkt werden. Rausgehen - zumindest in freieren Gebieten - sollte man auch lieber unterlassen.
Zur aktuellen Lage und Vorhersage aktualisieren wir nun mehrmals am Tag. Alle THW Ortsverbände in Deutschland wurden und werden über die Lage informiert. Der Ortsverband Pfungstadt hat sich ebenfalls speziell zu dieser Wetterlage vorbereitet - für den Fall der Fälle. Zudem ist am Donnerstag Abend bei uns der wöchentliche Dienst, so dass der Ortsverband voll besetzt ist und mit den Helfern sofort technische Hilfe geleistet werden kann, falls es erforderlich sein sollte.
Die Einsatzoptionen des THW bei Sturm umfassen das Beseitigen von Windbruch und umgestürzten Bäumen, Sicherungsmaßnahmen an beschädigten Gebäuden sowie die Sicherung der Stromversorgung bei einem Ausfall.
=> Hier der Beitrag der THW Leitung in Bonn
40.000 ehrenamtliche THW-Helfer Deutschlandweit sind für den Fall der Fälle vorbereitet.
<< „Wenn jetzt ganz Deutschland betroffen ist, dann kann das natürlich sehr heftig werden“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme im Nachrichtensender N24. Die größten Schäden erwartet Broemme in Ballungsräumen wie der Region um Berlin oder dem Rhein-Main-Gebiet. Er appellierte an die Bevölkerung, kleinere Schäden gelassen hinzunehmen: Es sei nicht zu erwarten, „dass nachts um drei Feuerwehr oder THW kommen, um drei Dachziegel zu reparieren. Denn wenn wirklich schwere Schäden kommen, muss man Prioritäten setzen.“ >>
Stand Donnerstag Nachmittag
Wie folgende Bilder von der Website www.spiegel.de zeigen, wird der Sturm das Rhein-Main-Gebiet mit voller Wucht in den Abendstunden treffen. Die Satellitenbilder zeigen die Prognose um 16.00, 19.00 und 22.00 Uhr für Donnerstag, den 18.01.2007.

Aktuelle Meldung von www.thw.de:
Bonn. Der Orkan „Kyrill“ hat mit der erwarteten Wucht Deutschland erreicht. Das THW ist derzeit mit rund 160 Helfern im Einsatz, um erste Sturmschäden zu beheben. Stündlich rücken mehr THW-Kräfte aus. Mit bis zu 200 Stundenkilometern rast Kyrill über das Land und verursachte bereits erste Schäden. In Ellwangen beseitigen ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW umgestürzte Bäume, Helfer des THW-Ortsverbandes Marktheidenfeld leisten bei Würzburg technische Hilfe auf der A3. In Bad Kreuznach befestigen die Einsatzkräfte des THW die Dachplatten des örtlichen Diakoniegebäudes. Im Kreis Gießen transportierten und errichteten THW-Kräfte einen Quickdamm, der als standfestes und robustes Schutz- oder Stützelement mehrfach verwendbar ist und vor Überflutungen schützt. Der THW-Ortsverband Biberach stellt bei Alpirsbach die Stromversorgung sicher, die durch den Sturm ausgefallen ist. Bundesweit stehen weitere Einsatzkräfte des THW bereit, um schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Für ganz Deutschland gilt Unwetterwarnung, Experten raten vor Aufenthalten an Plätzen, wie Grünanlagen oder Wäldern und Friedhöfen, ab. Laut Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann der Orkan die gleichen Ausmaße erreichen wie Sturm "Lothar" 1999.
Stand Donnerstag Mittag
Heute bis Freitagvormittag aufkommende Orkanböen um 120 km/h, in Lagen oberhalb von 600m auch extremunwetterartige Orkanböen über 140 km/h.
Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen:
Ab Donnerstag früh in den höheren Berglagen beginnend und von West nach Ost fortschreitend Orkanböen 120 bis 150 km/h, in exponierten Gipfellagen noch darüber. In den tieferen Lagen im Westen und Nordwesten ab Mittag beginnend orkanartige Böen bis 120 km/h, vor allem nördlich der Mittelgebirge auch Orkanböen bis 140 km/h. Der Höhepunkt der Windentwicklung setzt im Nordwesten am frühen Nachmittag ein und erreicht den Süden abends und in der Nacht zum Freitag. Auch in der Nacht und anfangs am Freitag dauert die Unwetterlage noch an.Im Westen örtlich Unwetter durch ergiebigen Dauerregen um 50, örtlich um 70 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden.
für Land- und Stadtkreis Darmstadt
gültig von: Donnerstag, 18.01.07 13:00 Uhr
bis: Freitag, 19.01.07 08:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am: Mittwoch, 17.01.07 18:46 Uhr
Stuermischer Suedwest- bis Westwind mit orkanartigen Boen bis
110 km/h, in den Abendstunden und in der Nacht zu
Freitagvereinzelt auch bis 120 km/h.
Hinweis auf mögliche Gefahren:
- entwurzelte Bäume und Beschädigungen von Dächern
- herabstürzende Dachziegel, Äste oder Gegenstände
DWD / Vorhersagezentrale Offenbach
=
für Land- und Stadtkreis Darmstadt
gültig von: Mittwoch, 17.01.07 18:00 Uhr
bis: Freitag, 19.01.07 06:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am: Mittwoch, 17.01.07 12:20 Uhr
Laenger anhaltender Regen mit Mengen bis Freitagmorgen von
verbreitet 20 bis 35, an den West- und Suedwestseiten der
Gebirge auch 40 bis 50 Liter pro Quadratmeter.
DWD / Vorhersagezentrale Offenbach
=
Stand Montag Abend
Meteorologen berichten:
Am Donnerstag droht ein Deutschlandorkan. Ein Tiefdruckgebiet zieht mit seinem Kern über die Nordsee hinweg. Das Hauptwindfeld liegt dabei über Deutschland. Über den Mittelgebirgen werden verbreitet Orkanböen bis 130 km/h gemessen werden. In den Wäldern wird es zu erheblichen Schäden kommen. Ab dem Wochenende wird es dann auch kalt. Es sieht nach Winter aus.
Deutscher Wetterdienst:
Am Donnerstag wahrscheinlich Unwetterlage durch schweren
Weststurm mit Orkanböen. Im ganzen Land sehr wahrscheinlich
Sturmböen bis Stärke 9 (85 km/h), in Höhenlagen sowie in ganz
Norddeutschland Stärke 10 bis 12 (100 bis 120 km/h). An der See
sind Böen bis 140 km/h möglich. Außer der Sturmentwicklung vor
allem im Norden und Westen wahrscheinlich noch starker Regen
mit Mengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in 24
Stunden.
Am Freitag anfangs noch Andauer der Sturmlage von Donnerstag.
Dabei vor allem nach Nordosten hin noch schwere Sturmböen oder
orkanartige Böen möglich. In höheren Lagen wahrscheinlich den
ganzen Tag über noch schwere Sturmböen oder Orkanböen.
Letzte Änderung am 19.01.2007 um 10:23 Uhr von Saani
Kommentare:
gclfbfzcfhx (19.09.2010 07:52 Uhr):XQQtbmf4

